Anfang Dezember hat uns Richie einen Besuch abgestattet und sich mit uns über sein R.G1 FS Downhill Bike ausgetauscht. 

An der Entwicklung des Bikes war der Kanadier, der hauptsächlich an der kalifornischen US-Küste lebt, von Beginn an maßgeblich beteiligt. Geometrie, Kinematik und die Ausstattung sind perfekt auf die Anforderungen ambitionierter Gravity-Biker abgestimmt. Wie aber sieht ein Profi dieses Bike bzw. welche Parts bevorzugt er auf seinen Abfahrten in extremen Bedingungen? Darüber sprachen wir mit ihm:

Richie, wann setzt du auf das R.G1?

Dieses Bike hat extrem viel Leistungsvermögen. Es ist deshalb meine bevorzugte Wahl in Bikeparks und bei Shuttle-Exkursionen auf der ganzen Welt. Das Besondere für mich ist unter anderem das niedrige Gewicht: für diese Kategorie eines 200mm Federwegs-Bikes ist es mit 15,8 kg sehr leicht.

Als Profi, der sich jederzeit auf sein Material verlassen können muss, worauf legst du Wert?

Ganz klar, hohe Funktionalität und Haltbarkeit. In extremen Fahrsituationen, die ich wirklich liebe, spielt das Fahrwerk eine wesentliche Rolle. Mein Favorit dafür: Der FOX Float X2 Dämpfer. Dieser verfügt über viele Tuning-Möglichkeiten und lässt sich auf individuelle Vorlieben ideal einstellen.

Was ist für dich noch wichtig?

Bei einem großartigen Bike kommt es eben auch auf die Details an, auch solche, die auf den ersten Blick nicht sofort ins Auge springen. Ganz wichtig ist das Beispiel Ergonomie: Ergon´s neuer Gravity-spezifischer SMD2 Sattel hat für mich die perfekte Passform, die GD1 Factory MTB Griffe optimieren die ergonomischen Kontaktpunkte – für einen sicheren Griff und damit bestmögliche Kontrolle.

Die Shimano Saint Kurbeln und der zugehörige Chainguide garantieren einen zuverlässigen Antrieb in jeder Situation. Ergänzt wird das durch meine Wahl für eine leichte Shimano Straßenkassette. Deren ideale Übersetzungsbandbreite und reibungsloses Schalten sind da für mich gesetzt.

Abschließend noch mein persönlicher Tipp zur Reifenwahl: Der Kaiser Projekt von Continental ist der beste DH-Reifen, den ich je benutzt habe!

 


 

Ein Spaß-AM mit top Fahrwerk – das R.X1 bewährt sich im Dauertest

"Vielseitigkeit ist Trumpf beim ROTWILD R.X1", so fasst die Zeitschrift MountainBIKE ihren Eindruck zum R.X1 FS 27.5+ Evo zusammen. Nach fast 3.500 Kilometern und über 70.000 Höhenmetern, die Tester und Bike in diesem anspruchsvollen Dauertest absolvieren mussten, präsentiert sich das ROTWILD All-Mountain in Anbetracht der hohen Belastungen mit "normalen Verschleiß und wenig Defekten".

Wie kaum ein anderes Bike bietet das R.X1 viele individuelle Anpassungsmöglichkeiten und lässt sich äußerst variabel aufbauen. Dank verstellbarer Kettenstrebenlänge, mit Boost-Standard für unterschiedliche Reifendimensionierungen bis 3.0 und der Möglichkeit, den Steuerwinkel mit austauschbaren Lagerschalen um 1.5° flacher oder steiler zu stellen: Für die MountainBIKE ist "das ROTWILD mehrere AMs in einem".

"Top Zustand am Dauertestende", die Redaktion hebt besonders die Rahmenqualität und die hochwertige Lagertechnologie hervor. "… der Rahmen hat die Tortur bestens überstanden, vor allem sind alle Lager des viergelenkigen Hinterbaus noch Top in Schuss. Kein Wunder, sind die Industrielager doch groß dimensioniert und sehr gut gedichtet – warum ist das nicht bei allen Herstellern so?"

Mit welchem Set-Up Tester Christian Schiel am liebsten unterwegs war und warum er vom R.X1 und dessen Handling und top Fahrwerk so beeindruckt war, dafür empfehlen wir den Testbericht in der Januar 2017 Ausgabe der MountainBIKE.

Go to top